Cäcilienschule Oldenburg

Bericht vom 4.Oldenburger Oberstufenworkshop Relativitätstheorie

Nat-Working

Am 18. November 2005 war es wieder soweit: 55 Schülerinnen und Schüler von 18 Schulen trafen sich für zwei Tage an der Uni Oldenburg zur vierten Auflage des "Oldenburger Oberstufenworkshops." Im Einsteinjahr 2005 stand fast selbstverständlich die Relativitätstheorie auf dem Programm.

Bei ihrer Arbeit in kleinen Gruppen wurden die Schülerinnen und Schüler von sechs Lehramts-Studierenden (Sabrina Kniese, Janette Werpup, Anna Bährisch, Robert Schulz, Michael Pieper und Martin Suhlmann), einem Referendar (Dr. Manfred Kötter, Cäcilienschule Oldenburg) und dem Organisator, PD Dr. Ludger Hannibal, Lehrer an der Cäcilienschule Oldenburg, betreut. Dabei ging es um verschiedene Aspekte der Speziellen und Allgemeinen Relativitätstheorie: Neben Stationen zur Messung der Lichtgeschwindigkeit, E=mc2, Minkowski-Diagramme und Visualisierung verschiedener Phänomene am Computer gab es auch zwei Vorträge aktiver Wissenschaftler, bei denen die Schülerinnen und Schüler einmal Vorlesungsluft schnuppern durften.

Prof. Andreas Engel vom Institut für Physik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg trug am Freitag Abend zu "Paradoxa der Speziellen Relativitätstheorie" vor, Prof. Claus Lämmerzahl vom ZARM, Universität Bremen, führte am Samstag Nachmittag in die Grundlagen der Allgemeinen Relativitätstheorie ein. Die Vortragenden mussten anschließend noch lange ausharren, um die zahlreichen Fragen der Teilnehmer zu beantworten.
Wie bereits in den letzten Jahren wurde der Oberstufenworkshop, der  von der Cäcilienschule Oldenburg gemeinsam dem Institut für Physik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg organisiert wird, von Sponosoren unterstützt. Neben eine finanziellen Unterstützung durch die Landessparkasse zu Oldenburg stellten Verlage kostenlos wertvolle Exemplare der Zeitschriften Spektrum der Wissenschaft und Physik in unserer Zeit zur Verfügung. Dass die Teilnahme dann tatsächlich für alle kostenlos angeboten werden konnte, lag aber an der Förderung der Robert-Bosch Stiftung, die im Rahmen des Programms "Nat-Working  Naturwissenschaften und Technik: Schüler, Lehrer und Wissenschaftler vernetzen sich"  für drei Jahre die übrigen Kosten für Vorbereitung und Durchführung des Workshops übernimmt.


Sicherlich ist es auch dem Umstand zu verdanken, dass alles kostenlos war, einschließlich umfangreicher Materialien, Verpflegung und einer CD mit viel Wissenswertem zur Relativitätstheorie für das Studium zu Hause, dass sich so viele Teilnehmer einfanden, es zeigt aber auch die Begeisterung für das Fach Physik über die Schule hinaus, auch bei Schülerinnen, die 20% der  Teilnehmer ausmachten. Die insgesamt sehr positiven Rückmeldungen geben Anlass, die Veranstaltung fortzusetzen, die kritischen Anmerkungen Anregungen zur Verbesserung. Im nächsten Jahr wird das Thema vermutlich "Physik des Chaos" sein.

 

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27.11.05 L. Hannibal